Am 30. August 2026 bespielt das Pop-Kultur Festival erstmals den Pierre Boulez Saal und bindet damit eine renommierte Berliner Institution neu in sein Programm ein. Auch das Kino Arsenal zählt in diesem Jahr erstmals zu den Spielstätten und bringt mit filmmusikalischen Talks eine neue Programmschiene ins Line-up.
Gemeinsam mit Bandcamp organisiert der Branchentreff zudem einen Talk mit Sofia Kourtesis und Paul Hanford, während die Digitalkonferenz Re:publica als Partnerin für das Panel „Having Sex To AI R&B“ auftritt.
Mit dem KW Institute for Contemporary Art entsteht die Auftragsarbeit „Seyyare“, eigens für das Festival konzipiert und aufgeführt vom Anatolian Women’s Choir. Das Berliner Ensemble wiederum öffnet seine Bühne für die Gesprächsreihe „Aus Ruinen“, in der Autor Hendrik Bolz mit dem Musiker Betterov spricht.
Für die Aftershow In The Neighbourhood binden die Organisator:innen die Labels !K7 und Sinnbus sowie die Bookingagentur Von der Haardt aus der unmittelbaren Nachbarschaft des Silent Green ein. Die kostenfreie Veranstaltung findet in der Panke statt.
Parallel treibt das Festival seine Internationalisierung voran, wie es aus der Hauptstadt heißt: Mit Berlin Outbound lädt das Musicboard Berlin eine internationale Delegation aus den Bereichen Kuration, Festivals, Journalismus und Plattformen ein.
Neben der Einbindung ins Talkprogramm am 25. August sind für den 24. und 26. August ein vertiefter Austausch, Speed-Meetings sowie ein neues Mentoringformat mit lokalen Expert:innen vorgesehen. Dieses richtet sich gezielt an Berliner Musiker:innen und Akteur:innen der Musikwirtschaft, interessiert an internationaler Karriereentwicklung und Vernetzung.
Ergänzt wird das internationale Programm durch das Format Sonic Crossings, das in Zusammenarbeit mit dem Musikbereich des Goethe-Instituts entsteht und in seiner zweiten Ausgabe den Fokus auf Popmusik aus Kasachstan und Usbekistan legt. Vier Stipendiat:innen reisen in diesem Rahmen für eine Kurzresidenz nach Berlin.
Wie im Vorjahr steht auch 2026 der Labelmarkt Pop Up_Berlin auf dem Programm. Gemeinsam mit dem VUT lädt das Festival am 27. August die Branche bei freiem Eintritt in den Festsaal Kreuzberg ein.





