Die Netzwerk-Streaming-Funktion von iTunes ist lange bekannt und bei Studenten sehr poplulär. Eine neue Software ermöglicht nun das Speichern von Songs anderer Nutzer – womit iTunes zu einer technisch optimierten P2P-Tauschbörse werden könnte. Der unabhängige Software-Entwickler Bill Zeller bringt derzeit ein Programm namens MyTunes unter die Leute, das sich ohne goßen Aufwand in das iTunes-Programm für Windows integrieren lässt. Mit ihm können iTunes-Nutzer Songs von anderen Computern, die im selben Netzwerk hängen, auf ihre Festplatte speichern und dann etwa auf CD brennen. Die Netzwerk-Funktion von iTunes sieht eine Speicherung nicht vor, lediglich das Anhören von Musik aus dem Netzwerk ist gestattet. Ganz so weit wie die bekannten P2P-Tauschbörsen geht MyTunes dabei allerdings nicht: Der Tausch funktioniert nur über lokale Netzwerke, nicht über das Internet, eine Suchfunktion fehlt, und auch das Speichern von verschlüsselten Files klappt nicht. Auf seiner Website erklärt Bill Zeller, er gehe davon aus, dass die MyTunes-User nichts illegales mit der Software anstellen werden. Er erinnert die Nutzer daran, dass das Verletzen von Urheberrechten strafbar ist – bei Unsicherheiten, ob das eigene Verhalten bereits gegen bestehende Gesetze verstößt, empfiehlt er einen Besuch der „großartigen Anti-Piraterie-Seite der RIAA“.
Zusatzprogramm macht iTunes zur Tauschbörse
Die Netzwerk-Streaming-Funktion von iTunes ist lange bekannt und bei Studenten sehr poplulär. Eine neue Software ermöglicht nun auch das Speichern von Songs anderer Nutzer – womit iTunes zu einer technisch optimierten P2P-Tauschbörse werden könnte.






