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Zune stolpert schon vor dem Start

Noch bevor Zune – Microsofts Antwort auf iPod und iTunes – auf den Markt kommt, sorgt das System für den digitalen Musikgenuss für Schlagzeilen. Manche Rechteinhaber sollen mit dem Geschäftsmodell des Downloadprojekts nicht einverstanden sein, heißt es. Daher soll es beim Start vorerst keine Videos zu kaufen geben.

Noch bevor Zune – Microsofts Antwort auf iPod und iTunes – auf den Markt kommt, sorgt das System für den digitalen Musikgenuss für Schlagzeilen. Manche Rechteinhaber sollen mit dem Geschäftsmodell des Downloadprojekts nicht einverstanden sein, heißt es.

Um Zune, ein aus Marketingsicht völlig unbeschriebenes Blatt, bei der Einführung die nötige Zugkraft zu verleihen, will Microsoft angeblich Bewegtbildinhalte – zunächst wohl vor allem Musikvideos und TV-Shows – kostenlos anbieten und seine Ausgaben mit Werbung decken.

Einzelnen Lizenzgebern soll dieser Plan allerdings gar nicht schmecken, berichtet die „New York Post“ unter Berufung auf interne Quellen. Besonders Fernsehanstalten wollten nicht mit Microsoft um Anteile am Onlinewerbemarkt streiten. Daher soll es beim Start vorerst keine Videos bei Zune zu kaufen geben. Wenn der Shop, der in den kommenden Jahren an der Vormachtstellung von iTunes rütteln soll, im Lauf des Jahres eröffnet, werde es bis auf Weiteres nur Musik als Download geben.

Das Tauziehen zwischen Microsoft und den TV-Studios zieht sich laut NYP schon länger hin. Bereits im Frühjahr sei eine Verhandlungsrunde an besagtem werbefinanzierten Geschäftsmodell gescheitert, weil Microsoft Fernsehprogramme kostenlos über sein Webportal MSN streamen wollte.

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