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Zune erreicht Zwischenziel

Mediale Vorschusslorbeeren hat der Zune-Player nicht bekommen, und auch erste Testberichte ließen eine gewisse Häme erkennen. Dabei hat Microsoft seine selbst gesteckten Ziele in der ersten Verkaufswoche offenbar erreicht – zumindest nach Ansicht der Marktforscher von NPD.

Mediale Vorschusslorbeeren hat der Zune-Player aus dem Hause Microsoft nicht bekommen, und auch die ersten Test- und Verkaufsberichte ließen zumeist eine gewisse Häme erkennen. Dabei hat Microsoft seine selbst gesteckten Ziele in der ersten Verkaufswoche offenbar ansatzweise erreicht – zumindest nach Ansicht der Marktforscher von NPD.

Den zweiten Platz hinter iPod-Entwickler Apple strebe man zunächst an, hieß es im Vorfeld des Zune-Verkaufsstars bei Microsoft. Und tatsächlich führen die Marktbeobachter von NPD den Zune auf Platz zwei: Nach vier Verkaufstagen habe das Gerät im Geschäft mit tragbaren Musikplayern einen Marktanteil von neun Prozent erreicht und damit zwar deutlich hinter Apple, aber immerhin vor Sandisk rangiert. „Vor dem Hintergrund, dass es sich um eine gänzlich neue Marke handelt, ein ordentliches Ergebnis für die erste Woche“, sagte NPD-Analyst Ross Rubin im Gespräch mit „CNNmoney“.

Allerdings kommen andere Marktforscher zu leicht abweichenden Ergebnissen: So sieht das Institut Current Analysis den Zune mit einem Marktanteil von sieben Prozent hinter Apple und Sandisk auf Rang drei. Current-Mitarbeiterin Shawny Chen mahnt denn auch baldige Verbesserungen am Zune an. So sei es mit den zunächst gepriesenen WiFi-Fähigkeiten des Geräts noch nicht weit her.

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