Seit heute ist der Deal perfekt: Die Bertelsmann AG übernimmt Zomba. Das gaben die beiden Unternehmen per Pressemitteilung bekannt. Der Kaufpreis beträgt 2,74 Milliarden Dollar (2,76 Milliarden Euro) und ist damit doch deutlich niedriger, als zunächst vermutet wurde. Der bisherige Chairman & CEO der Zomba Music Group, Clive Calder, tritt von seinen Posten zurück und wird „dem Unternehmen auf Teilzeitbasis weiter als Berater zur Verfügung stehen“, so die Pressemitteilung aus Gütersloh. Keine Angaben macht Bertelsmann derzeit zur Frage, wie Zomba innerhalb des Konzerns eingegliedert werden soll. Allerdings betonten Konzernchef Gunter Thielen und BMG-Chef Rolf Schmidt-Holtz, wie sehr der Musikarm von Bertelsmann durch diese Übernahme gestärkt wird. „Die Akquisition fällt in eine Zeit, in der sich die BMG wieder auf einem stabilen Erfolgskurs bewegt“, so Thielen. „Gemeinsam werden Zomba und BMG die Stellung von Bertelsmann im weltweiten Musikgeschäft weiter stärken.“ Vor allem im Publishing-Bereich, der künftig weltweit an dritter Stelle liegen wird. „Ich freue mich, die talentierten Mitarbeiter, Künstler und Songwriter von Zomba in der BMG-Familie begrüßen zu können“, sagte Schmidt-Holtz. „Wir können uns glücklich schätzen, Clive Calder auch künftig als Berater zur Seite zu haben, denn sein Know-how, sein Können und seine Kreativität sind von ungeheuerem Wert für uns.“ Der Kauf von Zomba wurde im Juni eingeleitet, als Zomba eine Put-Option zur Übernahme der Anteile durch BMG ausübte.
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