Recorded & Publishing

zeitschrift „c’t“ testet Napster-Erben

Während kommerzielle Online-Dienste für Musik und Film noch nicht recht in die Gänge kommen, etablieren sich in rechtlichen Grauzonen Tauschbörsen, die das Erbe von Napster fortsetzen.

Während kommerzielle Online-Dienste für Musik und Film noch nicht recht in die Gänge kommen, etablieren sich in rechtlichen Grauzonen Tauschbörsen, die das Erbe von Napster fortsetzen. Zu diesem Ergebnis gelangt das Computermagazin „c’t“, das in einem Test für seine aktuelle Ausgabe verschiedene Angebote im Internet unter die Lupe nahm. Demnach könnten Interessierte mittlerweile nicht nur aus einer breiten Palette von Musik-Tauschbörsen wählen, sondern sich auch ganze Kinofilme aus dem Netz ziehen. Während das Musik-Angebot bei den Diensten Audiogalaxy und Aimster am breitesten gefächert sei, bieten die Tauschbörsen Hotline und Direct Connect die größte Filmauswahl, so „c’t“. Bei Anbietern wie FastTrack-Client und eDonkey hingegen sei die beste Funktionalität gegeben. Nach Ansicht von „c’t“-Chefredakteur Volker Zota werde es die Musik- und Videoindustrie weiterhin schwer haben, wirksam gegen Dateitausch im Netz vorzugehen.