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Zehn Finalisten ergeben eine Shortlist

Wenngleich in Europa kaum bekannt, so hat doch auch der US-Markt einen Award für vielversprechende Newcomer. Der Shortlist Music Prize soll das amerikanische Pendant zum britischen Mercury Prize sein. Nun stehen die zehn Finalisten fest, darunter Franz Ferdinand, Air und The Streets. Im November wird eine Jury den Sieger wählen.

Wenngleich in Europa kaum bekannt, so hat doch auch der US-Markt einen Award für vielversprechende Newcomer. Der Shortlist Music Prize soll das amerikanische Pendant zum britischen Mercury Prize sein und vor allem einflussreiche junge Acts fördern. Das Preisgeld für den Sieger beträgt 10.000 Dollar. Den Preisträger bestimmt nicht die Verkaufszahl, sondern eine Jury aus Profis. In diesem Jahr besteht die Expertenrunde u.a. aus Norah Jones, Robert Smith (The Cure), die Dixie Chicks, Perry Farrell (Jane’s Addiction), Regisseur Jim Jarmusch, Schauspieler Jack Black („School of Rock“, „High Fidelity“) und Nic Harcourt, Musikchef beim Radiosender KCRW in Santa Monica. Sie alle sollen bestimmen, welches der aktuellen Alben von Air, Dizzee Rascal, Franz Ferdinand, The Killers, Loretta Lynn, Nellie McKay, The Streets, TV on the Radio, Ghostface Killah oder Wilco das beste ist. Die Entscheidung wird voraussichtlich am 10. November bei einem Konzert im Wiltern Theatre in Los Angeles fallen. Die bisherigen Gewinner des Shortlist Music Prize waren Damien Rice, Sigur Rós und NER*D.