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Charts KW36: Alex Warren erstmals auf eins

Mit seinem zweiten Studioalbum, „Wildchild“, belegt Alex Warren erstmals Platz eins in den Offiziellen Deutschen Charts. Auf Platz zwei schreiben derweil The Warning Charts-Geschichte.

Mit nur vier Songs – darunter dem achtwöchigen Nummer-eins-Hit „Ordinary“ – stand Alex Warren bereits 149 Wochen in den Offiziellen Deutschen Charts. Auch sein Debütalbum „You’ll Be Alright, Kid“ war 77 Wochen in der Hitliste vertreten, erreichte aber nur Rang sieben. Nun stellt Alex Warren mit „Wildchild“ mit großem Abstand auf Platz zwei den höchsten Neuzugang.

Gleich mehrere Bestwerte auf einmal erzielen The Warning mit ihrer aktuellen Platte, „Everything’s Falling“. Dem Geschwister-Trio gelingt an zweiter Stelle die höchste Platzierung einer rein mexikanischen Band in der deutschen Chartsgeschichte und das höchstplatzierte Album einer Female-Only-Band seit den No Angels vor über fünf Jahren. Noch dazu sind The Warning die erste mexikanische Girlband überhaupt, die es in die deutsche Hitliste geschafft hat.

Während sich die Stray Kids mit „This & That“ an dritter Stelle wiederfinden (Vorwoche: zwei), landen hinter den Südkoreanern gleich drei Neuzugänge. Der Reihe nach sind das die Saarbrücker Gruppe Tiavo mit „Hotel Tiavo“ auf vier, das Metal-Quintett Mastodon mit „Marrow Deep“ auf fünf sowie das Gitarrenduo Steve Hackett & Steve Rothery „The Roaring Waves“ auf sechs. Die Top 10 knacken zudem Il Civetto mit „Träume aus Lava“ auf Position neun und Reggae-Musiker Gentleman mit „Gratitude“ auf der Zehn.

In den Singles-Charts wird der offizielle Sommerhit langsam zum Herbsthit, denn „Dai Dai“ macht die zehnte Spitzenplatzierung perfekt. Shakira und Burna Boy halten dieses Mal unter anderem Hugel, Imael Angel & Ultra Naté mit „Movin‘ To The Sun“ auf Platz zwei (Vorwoche: vier) und Summer Cem & Shirin David mit „Mo‘ Money Mo‘ Haters“ unverändert auf drei auf Abstand. Von zwei auf vier fällt „Issa“ von Sido, während „Self Aware“ von Temper City von sechs auf fünf klettert. Der aktuelle Viral-Hit von Wir sind Helden, „Von hier an blind“, klettert 21 Jahre nach Erstveröffentlichung weiter von Rang zwölf auf sechs.

Die höchsten Neuzugänge bei den Singles legen Paula Hartmann mit „Zwei Punkte“ auf 25 und Apache 207 mit „Chaos“ auf 31 hin. Der Welthit „Jolene“ der jüngst verstorbenen Country-Legende Dolly Parton aus dem Jahr 1973 steigt an 76. Stelle erstmals in die deutschen Charts ein.

Die Compilations Top 30 haben eine neue Nummer eins: „Schlager für alle: Herbst/Winter 2026/2027“. Von eins auf zwei runter geht es für „Bravo Hits 134“, von zwei auf drei fällt „Off Campus: The Mixtape“, und von drei auf vier rutscht „Bravo Hits 133“. Dafür verbessert sich kurz vor der letzten Folge der ARD-Show mit Stefan Mross „Immer wieder sonntags 2026“ von sechs auf fünf.

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