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Zahl der Veröffentlichungen in UK nimmt weiter zu

Die Anzahl der jährlich veröffentlichten Alben hat sich im Vereinigten Königreich im Verlauf der letzten Dekade verdoppelt. 2005 erreichte sie den Stand von 31.291 Titeln; im Vorjahr 2004 waren es knapp 2000 Neuerscheinungen weniger.

Die Anzahl der jährlich veröffentlichten Alben hatte sich im Vereinigten Königreich im Verlauf der letzten Dekade verdoppelt. 2005 erreichte sie den Stand von 31.291 Titeln; damit wurde das Vorjahr 2004 um knapp 2000 Neuerscheinungen übertroffen. Das geht aus Zahlen des Phonoverbands BPI – British Phonographic Industry hervor.

Mehr als ein Drittel der letztjährigen Albumverkäufe in Großbritannien geht überdies auf das Konto von Rock-Acts. Rock gilt somit als das bevorzugte der 16 offiziell gezählten Musikgenres der Briten. 36,2 Prozent aller verkauften Alben stammen aus dem Rock-Bereich, bei den Singles handelt es sich um 23,5 Prozent. Allerdings fallen z.B. auch die Verkäufe der Cartoon-HipHopper Gorillaz ebenfalls in die Kategorie Rock. Der Vorsitzende der BPI, Peter Jamieson, erklärte, Plattenfirmen würden eine große Bandbreite an unterschiedlichen Stilen unterstützen. Letztendlich sei es aber der Fan, der über den Erfolg entscheidet.

Sieben der zehn erfolgreichsten Alben des vergangenen Jahres waren britische Produktionen. Während sich Traditionsgrößen wie Coldplay oder Robbie Williams erwartungsgemäß in den Top 3 wiederfanden, gaben vor allem Newcomer wie Kaiser Chiefs den Ton an. Die Britrocker aus Leeds landeten mit ihrem Debut auf Platz vier der Jahreshitliste.

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