Nachdem die Auszeichnung von Yusuf Islam mit einem Sonder-Echo für seine Rolle als Mittler zwischen den Kulturen auch kritische Stimmen auf den Plan gerufen hatte, sieht sich das Management des Künstlers nun veranlasst, mit den aufgekommenen Vorwürfen der Frauenfeindlichkeit aufzuräumen.
Vor allem in Internet hatte sich hartnäckig das Gerücht gehalten, dass Islam sich bei den Echo-Awards angeblich geweigert hätte mit Frauen zu sprechen, die kein Kopftuch tragen würden. „Die Anschuldigungen, dass Yusuf nicht mit Frauen spricht oder interagiert, die unverschleiert sind, sind absurd“, weist nun Yusufs Manager Marc Marot die Vorwürfe zurück.
Millionen von Menschen hätten unzählige Male gesehen und gehört, wie Yusuf von weiblichen Journalistinnen interviewt worden ist. Zudem arbeite er auf fast täglicher Basis mit weiblichen Kollegen und Mitarbeitern zusammen, darunter die Präsidentin seiner US-Plattenfirma Atlantic Records, die Marketing Directors von Polydor und Atlantic Records sowie seine TV-Promotion-Managerin. „Die Leute können unserer Meinung nach diese Tatsache nur übersehen, wenn sie im letzten Jahrzehnt ihren Kopf in den Sand gesteckt haben.“
Yusuf Islam, der unter dem Namen Cat Stevens Weltruhm erlangte und 1978 zum Islam konvertierte, hatte im Rahmen der Echo Awards den „Lifetime Achievement Award“ für sein „Lebenswerk als Musiker und Botschafter zwischen den Kulturen“ erhalten.






