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Yahoo! hegt keine Übernahmepläne

Yahoo!-Chef Terry Semel sprach sich auf einer Investment-Konferenz in New York gegen Fusionen von Internet-Firmen mit traditionellen Entertainment-Unternehmen aus.

Yahoo!-Chef Terry Semel sprach sich auf einer Investment-Konferenz in New York gegen Fusionen von Internet-Firmen mit traditionellen Entertainment-Unternehmen aus. Für Yahoo! komme eine derartige Vereinigung nicht in Frage. Vielmehr wolle man sich verstärkt als Partner der Unterhaltungsindustrie anbieten. „Ich glaube, es gibt eine andere Alternative“, sagte Semel zur Verschmelzung von Online- und Entertainment-Unternehmen. „Ich sehe Yahoo! als den perfekten Partner für traditionelle Medienfirmen“, erklärte er weiter und rief die Entertainment-Firmen auf: „Lasst uns eure Internet-Firma sein! Wir können euch ein ganz neues Publikum verschaffen.“ Ziel von Yahoo! sei es, den Menschen zu helfen, das Internet für sich noch tiefer zu nutzen. Weiter wolle Yahoo! sein Werbe-Netzwerk weiterhin mit Hilfe von kostenlosen Angeboten ausbauen und andererseits mit Premium-Angeboten für seine rund 300 Mio. Nutzer Geld verdienen. Fusionstendenzen erklärte der ehemalige Warner-Music-Chef eine klare Absage: „Wir haben bis jetzt keine Plattenfirma gekauft und ich würde mal sagen, dass wir auch künftig nicht anfangen werden, Filme zu machen.“