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Yahoo! arbeitet weiter am eigenen Downloadshop

Bei der Übernahme von Musicmatch ließ Yahoo! bereits durchblicken, dass dies nur der erste Streich war. Der Portalbetreiber arbeitet laut CEO Terry Semel gleichzeitig an einem eigenen Shop, der bei MusicNet andocken soll.

Bei der Übernahme von Musicmatch vor einer Woche ließ Yahoo! bereits durchblicken, dass dies nur der erste Streich war. Der 160-Millionen-Dollar-Deal sei „eine von mehreren Produktinnovationen“, sagte CEO Terry Semel. Der Portalbetreiber will mit aller Macht ins digitale Musikgeschäft – und setzt dabei auf eine Doppelstrategie: Während auf der einen Seite die Altabonnenten von Musicmatch, die als musikaffin, als digital versiert und als Early Adopters gelten dürfen, weiter gepflegt und mit dem bekannten Angebot versorgt werden, arbeitet Yahoo! gleichzeitig an einem eigenen Downloadshop. Dieser soll beim Dienstleister MusicNet andocken und sowohl Downloads à la carte als auch Abonnements ermöglichen. Bei Yahoo! arbeiten die Entwickler bereits seit Monaten an dem System, das noch in diesem Jahr Premiere feiern soll. Während das breite Massenpublikum mit viel Marketingpower an den neuen Shop herangeführt werden soll, bleibt Musicmatch die Basis des Yahoo!-Musikgeschäfts. Erst nach und nach sollen die beiden Bereiche miteinander verschmolzen werden, berichtet „Cnet“. Über die Preisgestaltung ist bislang nichts bekannt.

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