Der führende US-Satellitenradioanbieter XM hat sein viertes Quartal mit stark wachsenden Umsätzen und langsam schrumpfenden Verlusten beendet. Doch übers Gesamtjahr wuchsen auch die Verluste bei den fusionswilligen Digitalfunkern.
In den drei Monaten bis zum 31. Dezember nahm XM 257,1 Millionen Dollar ein – ein Zuwachs um 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die dabei anfallenden Verluste sanken auf 263,2 Millionen Dollar. Das sind 2,7 Prozent weniger als im Vergleichsquartal.
Die Kosten zur Akquise von neuen Abonnenten für die XM-Sender sanken von 89 auf 70 Dollar. Dennoch konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr nur 1,7 Millionen neue Dauerhörer gewinnen. Zum Jahreswechsel hatte XM damit insgesamt 7,6 Millionen Abonnenten; Anfang 2006 hatte CEO Hugh Panero noch neun Millionen Kunden bis Jahresende prognostiziert.
Aber ein Zwischenziel hat XM immerhin erreicht: Der Jahresumsatz war erstmals größer als die Jahresverluste. Insgesamt nahm XM übers Jahr 933 Millionen Dollar ein – ein Plus von 65 Prozent. Gleichzeitig wuchsen die Fehlbeträge nur um 8,4 Prozent auf 732 Millionen Dollar. „Unsere Finanzzahlen entwickeln sich in die richtige Richtung“, befand Panero folglich.
Dennoch will XM bis Jahresende einen Zusammenschluss mit dem Mitbewerber Sirius Satellite Radio herbeiführen. Zur Verwirklichung dieses Vorhabens müssen die beiden Firmen allerdings noch einige kartellrechtliche Hürden überspringen.






