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XM mit geringeren Verlusten

Für XM Satellite Radio war es bislang kein berauschendes Jahr. Doch mit der Zwischenbilanz nach dem dritten Quartal versöhnten die Digitalfunker ihre Anleger ein wenig.

Für XM Satellite Radio war es bislang kein berauschendes Jahr. Doch mit der Zwischenbilanz nach dem dritten Quartal versöhnten die Digitalfunker ihre Anleger ein wenig. In den drei Monaten bis zum 30. September setzte XM 240,4 Millionen Dollar um, das sind 57 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres und auch mehr als die Wall Street erwartet hatte.

Wichtiger indes war für die Investoren die weiterhin rote Zahl unterm Strich: Der Nettoverlust in diesem Quartal betrug 85,5 Millionen Dollar. Das entspricht einem Rückgang des Fehlbetrags um gut 36 Prozent binnen eines Jahres. Analysten hatten mit einem weitaus höheren Verlust gerechnet. Die Folge: Die XM-Aktie legte nach der Bilanzpräsentation um fast 16 Prozent zu. Die Unternehmensleitung führte die Zuwächse auf die steigende Zahl der Abonnenten und den gleichzeitig steigenden Pro-Kopf-Umsatz pro Abonnent zurück. Aktuell zahlen rund 7,2 Millionen Amerikaner monatlich 13 Dollar für die weit mehr als 100 werbefreien Radiokanäle von XM.

Bis Jahresende sollen es nach Firmenangaben zwischen 7,7 und 7,9 Millionen sein. XM hatte diese Prognose inzwischen mehrfach gesenkt. Im Frühjahr war sich CEO Hugh Panero noch sicher, neun Millionen Dauerhörer bis Silvester erreichen zu können. Doch den Digitalfunkern laufen die Neukunden längst nicht mehr so schnell zu wie noch vor einem Jahr. Im dritten Quartal schloss XM per Saldo 286.000 neue Verträge ab, wobei die Marketingkosten zur Akquise eines Neukunden von zuletzt 89 auf nun 93 Dollar stiegen.

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