Mit fast 740.000 verkauften CDs in der ersten Woche gelang Coldplay nicht nur der zweitbeste Charts-Einstieg in den USA in diesem Jahr. Da „X & Y“ 62.000-mal als Download verkauft wurde, schickt sich das Album an, auch in digitaler Form zum Bestseller zu werden. Der Löwenanteil der Downloadverkäufe geht dabei aufs Konto des iTunes Music Store, wo „X & Y“ schon rund einen Monat vor VÖ vorbestellt werden konnte. EMI setzte also rund 8,4 Prozent der Coldplay-Verkäufe in den USA digital ab. Das ist ein deutlich höherer Anteil als das Unternehmen sonst auf diesem Weg verkauft: Im letzten Geschäftsjahr, das am 31. März endete, lag der digitale Umsatzanteil bei 2,2 Prozent.
Selbst die Warner Music Group, die mit ihrem aktuellen Digitalanteil von 4,6 Prozent in dieser Hinsicht als Primus unter den Majors gilt, kommt an den Coldplay-Wert nicht heran. Aber nicht nur beim Topseller dieser Tage greifen die Fans gern online zu, auch die Verkäufe einzelner Songs legen zu. Lawrence Kenswil, President der Division eLabs bei Universal Music, verriet der „Los Angeles Times“, dass in diesem Jahr bereits 90 Titel jeweils mehr als 100.000 digitale Einheiten absetzen konnten.






