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X-cell und Schwensen streiten um Tic Tac Toe

Fünf Songs des aktuellen Albums der Band Tic Tac Toe sorgen offenbar für Streit zwischen der Plattenfirma X-Cell und dem Management der Band rund um den als Kiezgröße bekannt gewordenen Karl-Heinz Schwensen.

Fünf Songs des aktuellen „Comeback“-Albums der Band Tic Tac Toe sorgen offenbar für Streit zwischen der Plattenfirma X-cell und dem Management der Band rund um den als Kiezgröße bekannt gewordenen Karl-Heinz Schwensen. Laut „Spiegel“-Informationen soll Branchenurgestein George Glueck Urheber- und Leistungsschutzrechte reklamieren, da er die strittigen Songs inklusive der Single „Spiegel“ bereits im Jahr 2004 für das damals noch solo aktive Tic-Tac-Toe-Mitglied Lee in Auftrag gegeben habe. Allerdings seien die Songs nicht veröffentlicht worden. Glueck habe jedoch versucht, den Vertrieb des Albums, das nach eienm Einstieg auf Platz 25 der MusikWoche Longplay-Charts binnen vier Wochen zuletzt auf Rang 84 rutschte, mit juristischen Mitteln zu verhindern.

„Alles Quatsch“, sagte Schwensen dagegen dem „Spiegel“. Er habe einen Vertrag mit den zuvor für Glueck tätigen Produzenten geschlossen, und damit für 16.000 Euro das „exklusive, weltweite und unbeschränkte Recht“ erworben, die Titel zu verwerten. „Was wir bezahlt haben, gehört auch uns“, heißt es dagegen bei X-cell. Erst in den vergangenen Tagen gab es zudem Streit zwischen dem Bandmanagement und dem Konzertveranstalter DEAG um sieben abgesagte Konzerttermine, Kartenvorverkäufe und Vorverkaufspreise.

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