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WWE will sich mit Musik durchkämpfen

Wo aggressive Muskelberge kameragerecht aufeinander prallen, soll künftig mehr Musik drin sein. Die Catching-Veranstalter von World Wrestling Entertainment haben nun eine eigene Musikabteilung gegründet.

Wo aggressive Muskelberge kameragerecht aufeinander prallen, soll künftig mehr Musik drin sein. Die Catching-Veranstalter von World Wrestling Entertainment (WWE) haben nun eine eigene Musikabteilung gegründet. Sie soll die Musikbranche stärker an die oft belächelte Schaukampftruppe heranführen. Als Geschäftsführer der WWE Music Group fungiert Neil Lawi, der für das nächste Groß-Event den Song „Big Time“ von Peter Gabriel als Eröffnungshymne lizenziert hat.

Zum Auftakt der Wrestle Mania 22 am 2. April werden in der Allstate Arena in Chicago zudem die Band P.O.D. und Michelle Williams, einst Mitglied des R&B-Trios Destiny’s Child, auftreten. Williams‘ Manager Mathew Knowles, Inhaber der bis vor kurzem mit Sanctuary assoziierten Firma Music World Entertainment, sieht durchaus Vorteile in der gemeinsamen Vermarktung seiner Klienten mit den Stars von WWE: „Das ist inzwischen ein multikulturelles Familienereignis, das für uns attraktiv ist.“

Die WWE will neben den Geschäftszweigen Pay-TV, Games und DVD künftig auch mit diversen Musikprodukten Geld verdienen. Geplant sind u.a. Klingeltöne, Downloads und CDs. Bereits im Mai soll mit „Wreckless Intent“ bei Columbia eine Compilation mit Titeln von Three 6 Mafia, P.O.D. Killswitch Engage, Tego Calderon, Avenged Sevenfold und Motörhead erscheinen.

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