Der britische Download-Dienst Wippit versucht sich auf seine Art gegen Tauschbörsen zu wehren. In einem offenen Brief ruft Wippit-Chef Paul Myers nun dazu auf, Firmen zu boykottieren, die mit ihrer Online-Werbung dazu beitragen, dass sich P2P-Netzwerke finanziell rentieren. Auf vielen P2P-Diensten, die mit dem illegalen Tausch von urheberrechtlich geschützten Entertainmentinhalten in Verbindung gebracht werden, tauche Werbung von großen Unternehmen auf.
Myers findet, dass man als aufrechter Bürger, dessen Handeln im Einklang mit dem Urheberrecht steht, schlichtweg auf die Dienstleistungen und Produkte jener Firmen verzichten sollte. Am Beispiel der derzeit beliebtesten P2P-Applikation eDonkey führt Myers unter anderem die Firmen Renault, KLM, Vodafone, O2, Expedia oder NatWest auf, die allesamt mit Werbebannern bei eDonkey vertreten sind. „Diese Firmen scheren sich offenbar einen Dreck um unser Geschäft und unterstützen den Diebstahl von geistigem Eigentum. Wir sollten ihnen nun zeigen, was wir davon halten“, so Myers in seinem Boykottaufruf.






