EMI-Chef Alain Levy soll bemüht sein, den Vertrag mit der Sängerin Mariah Carey aufzulösen. Grund sollen die für den Konzern enttäuschenden Verkaufszahlen ihres aktuellen Albums, „Glitter“, sein. Von dem Werk gingen weltweit rund zwei Millionen Exemplare über die Ladentheken, das im September 1993 erschienene Album „Music Box“ verkaufte sich dagegen inzwischen rund 20 Millionen Mal. Carey hatte erst einen Vertrag über vier Alben mit Virgin geschlossen, bereits im Oktober wurden erste Stimmen laut, die ein der Geschäftsbeziehung prophezeiten. Nach Schätzungen britischer Branchenkenner soll das Unternehmen für „Glitter“ rund sieben Millionen Pfund – umgerechnet mehr als elf Millionen Euro – zugeschossen haben. Wie die „Los Angeles Times“ kurz vor dem Jahrewechsel brichtete, soll Carey Vorschüsse in Höhe von 20 Millionen Dollar pro Album erhalten. Außerdem stünde ihr im Zusammenhang mit „Glitter“ ein Budget für Videos in Höhe von sechs Millionen Dollar zur Verfügung sowie weitere 1,5 Millionen Dollar für die Promotion von vier Singles.
Will Levy Vertrag mit Carey beenden?
EMI-Chef Alain Levy soll bemüht sein, den Vertrag mit Mariah Carey aufzulösen.






