Einen Tag nach dem werden immerhin zwei Personalien deutlich: Allem Anschein nach wird Jive-President Barry Weiss trotz des Ausscheidens seines Mentors und Zomba-Gründers Clive Calder dem Unternehmen erhalten bleiben. Den vereinten Verlagsarm soll künftig Nick Firth leiten, der schon jetzt den Publishing-Bereich von BMG unter sich hat. Unklar ist weiterhin, wie nach dem 2,76-Milliarden-Euro-Deal nun die einzelnen Repertoire-Firmen im Konzern ausgerichtet werden. „Wir wollen Jive und die anderen Labels erhalten“, sagte ein BMG-Sprecher gestern gegenüber US-Medien. Es gebe auch keine „Integrationspläne“, alle künftigen Vorhaben würden in Absprache mit dem Zomba-Management erarbeitet. Beobachter gehen nun davon aus, dass zumindest die neue Struktur für das US-Geschäft auf drei Säulen steht: Arista, der und Jive/Zomba mit ihren Chefs Antonio „L.A.“ Reid, Clive Davis und Berry Weiss. Ob jedoch nun zwei Vertriebe bei BMG nebeneinander bestehen bleiben und was aus den Zomba-Niederlassungen in Europa wird, vermag derzeit niemand abzuschätzen.
Wie eigenständig bleibt Zomba?
Einen Tag nach dem Geschäftsabschluss zwischen Bertelsmann und Zomba, werden zwei Personalien deutlich. Was aus Zomba unter dem BMG-Dach wird, bleibt vorerst weitgehend unklar.





