Recorded & Publishing

Wer weiß schon, was die Zukunft bringt?

Seit gut fünf Jahren befindet sich die Musikbranche auf Talfahrt. Auch in diesem Jahr setzt sich der Abwärtstrend fort. Im Vorfeld der Popkomm. gibt es also nicht viel zu feiern. Dennoch zeichnen sich Lösungen für viele Probleme ab. Urheberrechtsnovelle, gemeinsame Download-Plattform und DVD-Boom stimmen manche Macher für die Zukunft optimistisch. Die Umfrage von musikwoche fasst Perspektiven und Hoffnungen der wichtigsten Manager zusammen.

Kopfschmerzen bereitet jedenfalls die allgemeine Situation: Auch der Juni brachte zweistellige Einbrüche, und der heiße Sommer ist kaum dazu angetan, mehr Käufer zu aktivieren. BMG-Superstar Thomas M. Stein liegt vermutlich richtig, wenn er für dieses Jahr einen Rückgang des Geschäfts von mindestens 20 Prozent prophezeit, womit sich dann der Abwärtstrend der vergangenen Jahre noch drastischer fortsetzt. Aber noch scheint nicht alles verloren. Ob DVD-Boom, gemeinsame Download-Plattform oder Castingshows: Mit Musik lässt sich auch in Zukunft Geld verdienen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Deshalb fragte musikwoche die Chefs der fünf Majors und einen Indie, was sich ändern muss, damit es wieder aufwärts geht. Die Antworten in den einzelnen Interviews zeigen: Schwarzmalerei ist bei den Kapitänen nicht wirklich gefragt. Aber Hellseher mag auch keiner sein.

„Börsennotierung kennt keine Kreativität“

Das Statement im .

Thomas M. Stein President BMG G/S/A

„Die verschiedenen Vertriebsformen werden nebeneinander existieren“

Das Statement im .

Udo Lange President & CEO EMI Music Germany

„Alle wollen die gemeinsame Plattform“

Das Statement im .

Tim Renner Chairman & CEO Universal Music

„Die Neuheitenquote ist ein ganz wichtiger Baustein“

Das Statement im .

Dr. Balthasar Schramm President GSA Sony Music Entertainment

„Großes Potenzial liegt im Bereich Mobile-Business“

Das Statement im .

Bernd Dopp President Warner Music Group Germany

„Wir kommen langsam von unserem hohen Ross herunter“

Das Statement im .

Michael Haentjes CEO & Chairman edel music