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Weniger Besucher bei Tagen zeitgenössischer Musik

Bei den 18. Dresdener Tagen der zeitgenössischen Musik betrug die Auslastung nur noch rund 70 Prozent, im vergangenen Jahr waren es noch 88 Prozent.

Bei den 18. Dresdener Tagen der zeitgenössischen Musik betrug die Auslastung nur noch rund 70 Prozent, im vergangenen Jahr waren es noch 88 Prozent. Allerdings waren vier der künstlerischen Veranstaltungen ausverkauft, darunter eine Uraufführung von vier Kurzopern und eine Klang-Raum-Installation. Dazu erklärte Udo Zimmermann, der Intendant des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau, das für das Festival verantwortlich zeichnet: „Wir haben dieses Festival bewusst mit dem Ansatz unternommen, die künstlerischen Potenziale von Hellerau auszuloten.“

Das zehntägige Festival, das am 10. Oktober zu Ende ging, stand in diesem Jahr unter dem Motto „Kulturelle Identitäten“. Dazu hatte das Zentrum Auftragsarbeiten an Nachwuchsmusiker aus Frankreich, Russland, der Ukraine, Mazedonien, Japan und China vergeben. Im nächsten Jahr wollen die Veranstalter mit „spektakulären und ungewöhnlichen Spielstätten in Dresdens Innenstadt“ auf sich aufmerksam machen, heißt es in einer Mitteilung. Damit solle die „Hellerauer Idee einer Einheit von Arbeit, Kunst und Leben in die Öffentlichkeit getragen“ werden, so die Veranstalter.