Recorded & Publishing

Weedis will P2P legalisieren

„Weedsharing“ statt Filesharing soll nach Vorstellung der Firma Weedis das Tauschen von Musikfiles im Internet rechtlich unbedenklich machen.

“Weedsharing“ statt Filesharing soll nach Vorstellung der Firma Weedis das Tauschen von Musikfiles im Internet rechtlich unbedenklich machen. Herzstück ist die von der US-Firma Shared Media Licensing (SML) entwickelte „Weed“-Software. Die DRM-Technologie enkodiert Musikdateien und bietet dem Urheberrechtsinhaber die Möglichkeit, Nutzungsrechte und Abgabepreis des Songs festzulegen. Der Nutzer kann die so verpackte Datei dann bei kommerziellen Download-Sites anbieten, aber auch über P2P-Netzwerke vertreiben. Interessenten können sich die „Weed“-Songs dreimal kostenlos anhören, beim vierten Mal bittet das DRM um Bezahlung des Songs. Nach dem Erwerb kann die Datei auf CD gebrannt oder auf ein mobiles Abspielgerät übertragen werden. „Weedsharing ist die ideale Lösung um einerseits die Legalisierung von Online Musikhandel in P2P-Netzwerken als auch eine Entkriminalisierung der Nutzer zu ermöglichen“, erklärt Matthias Köhler, der das Weed-Konzept in Deutschland bekannt machen will. Am 1. Oktober tritt der Weed-Entwickler SML im Rahmen des Innovations In Music And Entertainemnt Award auf der Popkomm gegen elf andere Technologiefirmen an.