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Wechsel an der Finanzspitze belebt JWP-Aktie

Jack White, Firmengründer der Jack Productions AG, stellt sich nach dem Ausscheiden seines Sohns Frank Nussbaum als JWP-Finanzvorstand hinter diese Entscheidung. An der Börse erlebte die Aktie des Unternehmens einen Aufschwung.

Jack White, Firmengründer der Jack White Productions AG, stellt sich einen Tag nach dem Ausscheiden seines Sohns Frank Nussbaum aus dem JWP-Finanzvorstand hinter dessen Entscheidung: „Über allem steht immer das Wohl der Company“, sagte der 66-Jährige dem „Tagesspiegel“.

White zählt neben dem Vorstandsvorsitzenden Thomas M. Stein, der die Leitung des Finanzressorts kommissarisch übernahm, weiterhin zur Unternehmensspitze. „Er krempelt unser Unternehmen im positiven Sinne um“, meinte Jack White über Stein. „Wir machen beide das, was wir am besten können: Er lenkt und leitet das Unternehmen, ich konzentriere mich auf meine Musik.“ An der Börse belebte die Personalentscheidung die Aktie des Unternehmens: Hatte die schlechte Halbjahresbilanz in der vergangenen Woche noch für Einbrüche und ein neues Jahrestief von 3,65 Euro gesorgt, so legte das Papier am 4. September im Handelsverlauf zeitweise um bis zu 29 Prozent auf 4,71 Euro zu.

Nachdem sich der Umsatz von 12,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 6,2 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres halbierte und insbesondere der US-Latin-Markt Einbußen hinnehmen musste, setzt das Unternehmen auf Produktionen wie das neue Album „Meine Berge, meine Heimat“ von Hansi Hinterseer, die erste Zusammmenarbeit mit Schlagerstar Heino sowie auf das neue Album der deutschen HipHop-Formation Die Firma.

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