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WDR setzt Reihe mit Musikdokumentationen fort

Nach Filmen über Klaus Doldinger und J.J. Cale zeigt der WDR heute, am 27. Juli, erstmals den Film zum Wackersdorf-Festival 1986. In der nächsten Woche folgt eine Dokumentation über Countryrocker Gram Parsons.

Nach Filmen über Klaus Doldinger und J.J. Cale zeigt der WDR heute, am 27. Juli um 23 Uhr, den Film zum Wackersdorf-Festival aus dem Jahr 1986 als deutsche TV-Premiere. Unter dem Titel „Waahnsinn – Der Wackersdorf-Film“ war der Film von „Rockpalast“-Regisseur Christian Wagner damals in die deutschen Kinos gekommen.

Der 90-minütige Film zeigt das Festival, das die deutsche Rockmusikszene in der Nähe der atomaren Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf aus Protest gegen Atomenergie organisiert hatte. Vor 120.000 Zuschauern kritisierten Künstler wie BAP, Herbert Grönemeyer, Haindling, die Toten Hosen, Udo Lindenberg und Rio Reiser drei Monate nach Tschernobyl die weitere Verwendung von Nuklearenergie. Auch internationale Gäste wie Wolfgang Ambros und Kevin Coyne wirkten mit.

Eine Woche später läuft im WDR in der Nacht vom 2. auf den 3. August der Film „Fallen Angel: Gram Parsons“, eine Dokumentation über den 1973 verstorbenen Countryrock-Innovator Gram Parsons von Regisseur Gandulf Henning. Dafür sprach Henning nicht nur mit einstigen Weggefährten des einflussreichen Künstlers wie Emmylou Harris oder Keith Richards, sondern auch mit Musikern wie Peter Buck von R.E.M., die von der Musik Parsons‘ stark beeinflusst worden sind. Passend zur Ausstrahlung der Dokumentation veröffentlicht Warner Strategic Marketing die 3-CD-Box „The Complete Reprise Sessions“, auf der sich alle Soloaufnahmen des einstigen Mitglieds der Byrds und der Flying Burito Brothers finden.

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