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Waterstone bricht Verhandlungen mit HMV ab

Tim Waterstone gibt den Versuch auf, seine alte Firma von der britischen Medienhandelsgruppe HMV zurückzukaufen. Der Gründer der Kette Waterstone erklärte, die von HMV gesetzten Bedingungen hätten ihn zu diesem Schritt genötigt.

Tim Waterstone gibt den Versuch auf, seine alte Firma von der britischen Medienhandelsgruppe HMV zurückzukaufen. In einer Mitteilung an die Londoner Börse erklärte der Gründer der Buchkette Waterstone, die von HMV gesetzten Bedingungen hätten ihn zu diesem Schritt genötigt. „Kein potenzieller Käufer hätte diese Konditionen vernünftigerweise akzeptieren können“, heißt es in dem Statement.

Die Bedingungen beinhalteten u.a. die Forderung, die Kaufprüfung binnen 14 Tagen abzuschließen. Im Falle des Scheiterns der Gespräche dürfte Waterstone innerhalb von zwölf Monaten kein neues Angebot stellen.

Waterstone hatte HMV 280 Mio. Pfund (404 Mio.Euro) für die Loslösung seiner alten Buchhäuser angeboten. Als zusätzliche Vorgabe sollte HMV davon absehen, den Mitbewerber Ottakar’s zu übernehmen.

Das letzte Wort ist trotz des momentanen Verhandlungsstillstands allerdings wohl noch nicht gesprochen: Bei Zugeständnissen von HMV signalisierte der Geschäftsmann weiterhin höchstes Interesse am Rückkauf seiner ehemaligen Buchkette.

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