Recorded & Publishing

Was macht Vivendi mit Universal, wenn der Preis stimmt?

Bei Bekanntgabe der Quartalsbilanz räumte Vivendi Universal Interesse am Verkauf seiner Entertainmentsparten ein. Die Kontrolle über Cegetel scheint für das Unternehmen wichtiger zu sein als Musik, Film und Themenparks.

Jean-René Fourtou, Chairman & CEO von Vivendi Universal (VU) untermauerte bei der sein Interesse an Cegetel. VU verfüge über die nötigen Mittel, um dort die Mehrheit übernehmen und ein Angebot von Vodafone kontern zu können. 2,7 Milliarden Euro will VU selbst berappen, weitere 1,3 Milliarden Euro soll eine eigens gegründete Holding über Kredite beisteuern. Die Zwischenbilanz mit einem Nettoverlust in Höhe von 13,5 Milliarden Euro nach neun Monaten hatte die Bedeutung des gewinnträchtigen Telefongeschäfts für VU verdeutlicht, unter anderem auch als Sicherheit bei der Kreditvergabe. Nach Analystenmeinung ist der Konzern ohne seine Telekomtochter nur wenig zukunftsfähig. Deshalb machte VU-CFO Jacques Espinasse nun deutlich, alle Angebote für die Entertainmentsparten des Konzerns genau prüfen zu wollen. Erst wenige Tage zuvor hatte VU ein Angebot des US-Milliardärs Marvin Davis über 15 Milliarden Dollar für die Entertainmentsparte als zu gering zurückgewiesen.

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