Recorded & Publishing

Warum Heino sein Label mit in die Verantwortung nimmt

„Schwarz blüht der Enzian“ ist bereits das zweite Album im modernen Rocksound, das Heino bei Starwatch Entertainment veröffentlichte. Im Gespräch mit MusikWoche verrät der zum Rock konvertierte Volksmusikstar, wie er seinen neuen Labelpartner fand und wie er sich stets von seinem Publikum inspirieren lässt.

“Mit der Entscheidung für mein neues Repertoire bin ich sehr glücklich“, sagt Heino im Gespräch mit MusikWoche. „Bei den 80 bis 90 Konzerten, die ich mittlerweile mit meinem Rockprogramm gegeben habe, habe ich gesehen, dass sich mein Publikum um 40 Jahre verjüngt hat. Die jungen Leute akzeptieren mich – etwas Besseres konnte mir nicht passieren.“ Dafür nehme er auch in Kauf, dass im schlimmsten Fall einige ältere Fans nicht mehr zu den Auftritten kommen. „Solange dafür jüngere nachrücken, ist das völlig in Ordnung.“ Schließlich habe er von Anfang an eine jüngere Zielgruppe im Auge gehabt, als er beim Auftritt bei der „Schlagernacht 2011“ auf Schalke die Idee für sein neues Konzept hatte. „Damals riefen die 35.000 jungen Menschen im Stadion ,Außer Heino können all‘ nach Hause geh’n‘. Das hat mich natürlich sehr gefreut, aber mir kam der Gedanke, dass ich im Grunde genommen für dieses Publikum nie gesungen habe.“ Deshalb wollte er ein Album für die jungen Leute machen.

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