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Warner versüßt Albertini den Abgang mit Barem

Bevor Warner Music im Lauf des Tages die Ergebnisse für das erste Quartal bekannt gibt, drang die Höhe eines Bilanzsonderpostens an die Öffentlichkeit. Paul-René Albertini erhielt zu seinen acht Mio. Dollar Gehalt für 2005 sieben Mio. Dollar Abfindung.

Noch bevor die Warner Music Group (WMG) im Laufe des heutigen Tages ihre Ergebnisse für das erste Geschäftsjahresquartal bekannt gibt, drang bereits die Höhe eines Sonderpostens in der Zwischenbilanz an die Öffentlichkeit. Der als Chairman & CEO von Warner Music International geschasste Paul-René Albertini erhielt zusätzlich zu seinen mehr als acht Mio. Dollar Bruttogehalt aus dem Jahr 2005 eine Abfindung in Höhe von sieben Mio. Dollar.

Dies geht aus Dokumenten hervor, die die WMG bei der US-Börsenaufsicht SEC hinterlegte. Demnach hätte Albertinis Vertrag noch bis zum 31. Dezember 2008 gegolten. Die Jahresgage des Franzosen lag zuletzt bei 1,5 Mio. Dollar zuzüglich Boni und Sondervergütungen in Form von Aktien. Sein Nachfolger, Patrick Vien, kommt die WMG billiger. Viens Jahresgehalt beläuft sich auf 750.000 Dollar mit der Möglichkeit, die gleiche Summe an Boni dazuzuverdienen.

Als Startzuckerl erhielt der bisherige NBC-Universal-Mann zudem WMG-Aktienoptionen im Wert von 150.000 Dollar. Viens Vertrag läuft bis zum 28. Februar 2009. Analysten erwarten von der Quartalsbilanz Umsätze von 1,08 bis 1,09 Mrd. Dollar und einen Gewinn von 40 bis 46 Cents pro Aktie.

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