Die Fusionsverhandlungen zwischen Warner Music und BMG gehen in die entscheidende Phase. Die Unternehmen lassen derzeit von Wirtschaftsprüfern die jeweiligen Assets auf ihren Wert abklopfen. Laut „Spiegel“ nehmen gerade die Berater von KPMG das Innenleben von Warner Music unter die Lupe, bei Bertelsmann machen das die hauseigenen Wirtschaftsprüfer. Ursprünglich war bei BMG ein 50:50-Joint-Venture geplant, Warner plädierte aufgrund seines größeren internationalen Marktanteils auf ein Verhältnis von 60:40. Solange nicht geklärt ist, wie die beiden Unternehmen bei einem Zusammenschluss bewertet werden, wollen BMG und Warner weiter exklusiv miteinander verhandeln. Deshalb wurde zuletzt eine Exklusivitätsfrist bis Ende August verlängert. Allem Anschein nach – so der „Spiegel“ – soll dann endgültig klar sein, ob es eine Elefantenhochzeit geben wird. Das stand allerdings so . Ein fusionierter Konzern würde nach „Spiegel“-Berechnungen etwa 31 Prozent des US- und rund 20 Prozent des europäischen Markts bestimmen. Dennoch ist das Kartellamt angeblich noch nicht informiert worden. BMG dementierte jüngst , in dem bereits von einer informellen Anfrage bei der EU-Kommission die Rede war.
Warner und BMG lassen Firmenwerte für den Merger prüfen
Die Fusionsverhandlungen zwischen Warner Music und BMG gehen in die entscheidende Phase. Die Unternehmen lassen derzeit von Wirtschaftsprüfern die jeweiligen Assets auf ihren Wert abklopfen. Das Kartellamt ist jedoch angeblich noch nicht informiert.





