Die Warner Music Group gliedert in den USA die Kreativzelle Lava in die Labelgruppe Atlantic Records ein. Damit ist die Trennung vom langjährigen Warner-Manager und Lava-Gründer Jason Flom nun auch in der Unternehmensstruktur umgesetzt. Während auf Mitarbeiterseite laut Warner „eine kleinere Anzahl“ von Lava-Angestellten ihre Posten verloren, rechnet das Unternehmen nach der Umstrukturierung auf Finanzseite im vierten Quartal mit Abschreibungen in Höhe von 25 bis 30 Mio. Dollar.
Parallel zahlt Warner seinen Aktionären für das abgelaufene Quartal eine Dividende in Höhe von 0,13 Dollar pro Anteilsschein oder zusammengerechnet rund 19,3 Mio. Dollar. Man wolle auch weiterhin an der Zahlung von Quartalsdividenden festhalten, heißt es in einem Warner-Statement, allerdings nur solange, wie die ausgezahlten Summen zusammengerechnet die 80 Mio. Dollar nicht überschreiten.





