In den USA hat die Warner Music Group bereits begonnen, ihre Umstrukturierungspläne umzusetzen. Als Erstes hat es dabei den Vertriebsarm WEA getroffen: 70 Mitarbeiter aus der Betreuung des stationären Handels sollen eine Kündigung erhalten. Manche der Stellen sollen allerdings in den digitalen Vertriebsbereich verlegt und dort neu besetzt werden. Die Key-Accounts seien davon nicht betroffen, heißt es, allerdings dürften einige unabhängige Händler und kleinere Ketten ihren persönlichen Ansprechpartner im Außendienst verlieren.
„Die Handelslandschaft hat sich dramatisch verändert und wir haben viel Zeit investiert, die für unsere Vertriebsorganisation passende Teamstärke zu finden um den physischen und den digitalen Handel zu betreuen“, sagte WEA-President John Esposito dem „Billboard“.
Kurz zuvor hatte Warner-Konzernchef Edgar Bronfman jr. bei der Vorlage der jüngsten Quartalsbilanz mit einem im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdreifachten Nettoverlust Umstrukturierungen samt der Streichung von weltweit rund 400 Jobs angekündigt, zugleich aber ein stärkeres personelles Engagement in Wachstumsbereichen in Aussicht gestellt.





