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Warner sichert sich American Recordings weltweit

Ein Jahr nachdem Rick Rubin sein Label American Recordings wieder unter die nordamerikanische Obhut von Warner Bros. brachte, unterzeichnete er für seine Firma nun auch einen international gültigen Vertrag. Warner Music International wird den American-Katalog nun neu veröffentlichen.

Ein Jahr nachdem Rick Rubin sein Label American Recordings wieder unter die nordamerikanische Obhut von Warner Bros. brachte, unterzeichnete der Produzent für seine Firma nun auch einen international gültigen Vertrag. Warner Music International (WMI) wird den American-Katalog nun peu à peu neu veröffentlichen.

Titel, die Warner Music nicht selbst auf den Markt bringen kann oder will, können zudem an Dritte weiter lizenziert werden. In dem Katalog des Labels befinden sich u.a. Aufnahmen von Johnny Cash, The Black Crowes, Danzig oder Slayer. Als Teil der Zusammenarbeit wird WMI über seine lokalen Niederlassungen in einem ersten Schub verschiedene American-Alben in neuer Aufmachung in den Handel bringen. Ein Schwerpunkt soll dabei auf digitalen Konfigurationen wie Downloads, Klingeltönen, Videotones oder neuen Multimediaträgern wie dem geplanten DVD-Album liegen.

Rubin und Warner waren bereits zwischen 1992 und 1997 Partner. Danach arbeitete American Recordings mit Columbia, ab Mitte 2001 mit Universal Music zusammen. Rubin hatte 1980 zusammen mit Russell Simmons das HipHop-Label Def Jam gegründet, zog sich aber acht Jahre später aus dem Unternehmen zurück. Er gilt als einer der wegweisenden Produzenten des letzten Vierteljahrhunderts. Auf sein Konto gehen unter anderem Alben von Public Enemy, Beastie Boys, Limp Bizkit, Red Hot Chili Peppers, Slipknot, System Of A Down, Jay-Z, Dixie Chicks, Neil Diamond und Johnny Cash.

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