Recorded & Publishing

Warner Music will mehr Geld von der Games-Branche

Mit der Bilanz für das dritte Quartal zeigte sich Warner-Music-CEO Bronfman zwar zufrieden, doch die Zusammenarbeit mit Games-Publishern müsse noch verbessert werden. Große Erwartungen hat er zudem an Nokias „Comes With Music“.

Mit der Bilanz für das dritte Geschäftsjahresquartal zeigte sich Warner-Music-CEO Edgar Bronfman jr. zwar zufrieden, doch die Zusammenarbeit mit den Games-Publishern müsse noch verbessert werden. Im Gespräch mit Analysten erklärte Bronfman im Anschluss an die Vorstellung der Quartalszahlen, dass er mit den Lizenzzahlungen von Firmen wie Activision Blizzard oder Harmonix überhaupt nicht zufrieden ist. Die Branche laufe Gefahr, sich nach den Fehlern der Vergangenheit mit MTV und iTunes/iPod erneut unter Wert zu verkaufen. Die Tantiemenanteile aus den Verkäufen von Musikspielen wie „Guitar Hero“ oder „Rock Band“ seien vergleichsweise gering. „Die Summen, die da an die Musikindustrie abgeführt werden, sind viel zu klein. Zumal der Erfolg dieser Spiele ausschließlich von den Inhalten abhängt, über deren Rechte wir verfügen“, sagte Bronfman. Sollte es in dieser Angelegenheit nicht zu einem partnerschaftlicheren Verhältnis zwischen Labels und Games-Vermarktern kommen, werde Warner Music bei der Lizenzvergabe künftig weitaus weniger kooperationsbereit sein.

Neugierig?

Jetzt als Abonnent anmelden und weiterlesen.

Du hast noch kein Abo? Dann hol dir jetzt das Digitalabo für nur 39,90 Euro pro Monat.

Anmelden