Auch wenn die Marktdaten für das Jahr 2002 kein freundliches Bild für die Musikwirtschaft zeichnen, kann Warner Music doch mit den Ergebnissen der letzten zwölf Monate zufrieden sein. Seine Firma habe sich gegen Trend positiv entwickelt, erklärt Warner-President Bernd Dopp im Gespräch mit musikwoche.de: „Auf das Gesamtjahr gesehen haben wir eine Umsatzsteigerung von drei Prozent erzielt.“ Allein im Monat November konnte Warner im Jahresvergleich einen Umsatzzuwachs von 35 Prozent verzeichnen. Somit stieg auch der Anteil von Warner Music am Gesamtmarkt beträchtlich: In Hamburg rechnet man derzeit mit einem Plus von drei Prozent zum Jahresende. Damit hätte Warner einen Marktanteil von 14,5 Prozent. Zu diesem Ergebnis trugen vor allem Alben bei. Die Topseller waren unter anderem: Phil Collins, Nena, Westernhagen, Wonderwall, Red Hot Chili Peppers, Linkin Park, P.O.D. und Die Toten Hosen. Weniger gut lief es bei den Singles, aber Dopp geht davon aus, „dass wir wahrscheinlich pari aussteigen werden – nicht zuletzt durch den beachtlichen Erfolg des ‚Steuersongs‘ in den vergangenen Wochen“. Sein Unternehmen habe dem Gesamtmarkt einen positiven Impuls geben können, so Dopp: „Natürlich ist klar, dass allein unser gutes Ergebnis nicht ausreicht, um eine Trendwende am Gesamtmarkt zu bewirken.“ Angesichts der gesamtwirtschaftlichen Situation stehe zu befürchten, dass auch 2003 mit einer weiteren äußerst Besorgnis erregenden Marktentwicklung zu rechnen sei. Bei Warner gehe man von einem erneuten Minus des Gesamtmarkts von fünf bis zehn Prozent aus.
Warner Music steigert Umsatz und Marktanteil
Auch wenn die Marktdaten für das Jahr 2002 kein freundliches Bild für die Musikwirtschaft zeichnen, kann Warner Music Germany doch mit den Ergebnissen der letzten zwölf Monate zufrieden sein.






