Als Director von Warner Records Germany berichtet Lea Londa mit sofortiger Wirkung an Jean-Sebastien Permal, Senior Vice Presient A&R für Central Europe und EMEA. Unter der Leitung von Londa will das Team von Warner Music Central Europe „ein erstklassiges Frontline-Label“ unter einer der „weltweit renommiertesten Marken der Musikindustrie“ im deutschen Musikgeschäft etablieren. Zugleich soll das Label von Berlin aus die „Exzellenz seiner legendären US-Tradition“ mit dem „authentischen, kulturellen Herzschlag“ des deutschen Marktes kurzschließen.
Zum Stamm der Künstler:innen von Warner Records Germany zählen laut Unternehmensangaben Udo Lindenberg oder Provinz, aber auch die aufstrebende Künstlerin Yasola oder die bei Warner als „vielseitiges Talent“ gelobte Lina: „Gemeinsam stehen diese prägenden Künstler für das Versprechen des Labels, sowohl etablierten Superstars als auch Visionären der nächsten Generation eine dauerhafte Heimat zu bieten“, heißt es in einer Mitteilung.
Lea Londa, zuletzt Director Marketing Pop/Alternative für Warner Music Central Europe, ist bereits seit 16 Jahren in der Branche tätig und blickt bereits auf mehr als ein Jahrzehnt bei Warner Music zurück, wo sie vom Media Manager bis zum Marketing Director aufstieg, Kampagnen in den Genres Dance, Rap, Pop und Rock leitete, mit internationalen Stars wie Coldplay, Enya, Ed Sheeran oder Linkin Park arbeitete sowie mit nationalen Acts. So verantwortete sie laut Warner Music die Kampagne für „Komet“ von Udo Lindenberg und Apache 207 als der bislang beständigsten deutschen Single auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts, war maßgeblich am Durchbruch von Provinz beteiligt, leitete Kampagnen zu Robin Schulz oder förderte MilleniumKid.
„Warner Records war schon immer ein Label, das auf ikonischen, visionären Künstlern aufbaut“, kommentieren aus dem Warner-Records-Heimatmarkt Aaron Bay-Schuck, CEO & Co-Chairman von Warner Records, und Tom Corson, COO & Co-Chairman von Warner Records sowie COO der WMG: „Der Start von Warner Records Germany unterstreicht unser weltweites Engagement für die Förderung kreativer Talente und gibt dem deutschen Team die Möglichkeit, die nächste Künstlergeneration zu entdecken, zu entwickeln und sowohl in Deutschland als auch auf der internationalen Bühne groß zu machen.“
„Die traditionsreiche Geschichte von Warner Records nach Deutschland zu bringen, ist ein entscheidender Meilenstein. Ich bin Niels und Seb dankbar für das Vertrauen in meine Vision, dieses neue Kapitel anzuführen. Ich freue mich darauf, diese Zukunft gemeinsam mit Künstlern zu gestalten, mit denen ich schon seit Jahren eng zusammenarbeite, und neue Talente in einem echten musikalischen Zuhause willkommen zu heißen. Gemeinsam mit dem Team werden wir eine kreative Kultur schaffen, die Warner Records Germany zu einer erfolgreichen Kraft am Markt macht.“ Lea Londa, Director Warner Records Germany.
Jean-Sebastien Permal, der Mitte 2026 zu Warner Music kam, wertet derweil den Start von Warner Records Germany als einen entscheidenden Schritt für weitere Wachstum – „und Lea war die klare Wahl für die Leitung. Sie hat sich im Laufe ihrer Karriere das Vertrauen von Künstlern erarbeitet und verfügt über eine präzise Vorstellung davon, was ein modernes Frontline-Label ihnen bieten sollte. Unter ihrer Führung wird Warner Records Germany von Berlin aus zu einem echten Zuhause für Künstler in jeder Phase ihrer Karriere.“
Auch Niels Walboomers, President von Warner Music Central Europe, steuert ein Statement bei: „Die Einführung der legendären Marke Warner Records in Deutschland unterstreicht unser Engagement für die Region. Wir bauen ein erstklassiges, modernes Label-Modell auf, das die Künstler in den Mittelpunkt stellt und die lokale Kultur voranbringt. Ich freue mich sehr, Lea und Seb dabei zu unterstützen, dieses Vorhaben vom Herzen Berlins aus voranzutreiben.“

Im US-Markt dient Warner Records als Labelheimat für Acts wie Linkin Park, Benson Boone, Teddy Swims oder Sombr und kam laut „Billboard“-Angaben zum Halbjahr 2026 im Frontline-Bereich auf einen Marktanteil von gut fünf Prozent.
Mit dem Start von Atlantic Records Germany hatte Warner Music vor rund fünf Jahren bereits eine internationale Labelmarke nach Deutschland gebracht; Anfang 2026 hatte dort Melanie Geiger als Director of Atlantic Records Germany die Leitung übernommen.






