Dass die Majors und vor allem Warner Music wegen unterschiedlicher Positionen zur Preisgestaltung im Downloadgeschäft aktuell nicht besonders gut auf Apple zu sprechen sind, ist kein Geheimnis mehr. Doch zu argumentativen Tiefschlägen, wie sie jüngst einem Warner-Manager zugeschrieben wurden, lässt sich die Firma noch nicht hinreißen. So soll nicht Warner-Manager Steve Nash im Rahmen der CTIA-Konferenz gegen Apple gewettert haben, sondern der Anwalt Kenneth Hertz von der Sozietät Goldring Hertz and Lichtenstein.
Der hatte im Rahmen des Fachkongresses CTIA in San Francisco in Richtung Apple gedroht: „Was machen wir denn, wenn Steve Jobs irgendwann mal entscheidet, dass Downloads nur noch 39 oder 29 Cents kosten? Da ohnehin nur sehr wenige Menschen ihre digitale Musik in Downloadshops kaufen, kann die Industrie dann natürlich sagen: Okay, wir drehen ihm den Hahn zu.“
Am öffentlichen Schlagabtausch zwischen den Labels und Apple ändert diese Verwechslung freilich wenig. Das Problem bleibt: Steve Jobs will den Einheitspreis von 99 Cents im iTunes Store beibehalten, die Rechteinhaber pochen auf ein abgestuftes Preismodell. Fortsetzung folgt.





