Warner Music International verstärkt seine Aktivitäten in China. Durch ein neues Joint Venture will der Major weitere Vertriebskanäle erschließen. Lachie Rutherford, President von Warner Music Asia Pacific, erklärte laut „Billboard“, sein Unternehmen werde die Mehrheit an dem geplanten Joint Venture halten. „Wir werden versuchen, unsere New-Media-Kapazitäten zu vergrößern“, betonte er. Als Kooperationspartner soll eine nationale Firma gewonnen werden. Marktbeobachtern zufolge werde der Zusammenschluss einen großen Einfluss auf das Musikgeschäft in China haben, da es so internationalen Standards angeglichen werde.
In der Vergangenheit konnten Unternehmen, deren Hauptsitz nicht in China lag, keine Mehrheitsanteile an chinesischen Vertriebsfirmen halten. Durch das Closer Economic Partnership Agreement, das 2004 in Kraft trat, wurde diese Hürde für ausländische Firmen allerdings beseitigt. Nun dürfen Konzerne, die wie Warner Music Asia Pacific in Hongkong ansässig sind, ebenfalls in Vertriebsunternehmen in China investieren.





