Edgar Bronfman jr. liegt mit seinem Ex-Arbeitgeber, dem französischen Mischkonzern Vivendi, im Clinch. In einer Klage beschwert sich der Chef der Warner Music Group über zu geringe Pensionszahlungen der Franzosen.
Nachdem die Familie Bronfman ihr Unternehmen Seagram im Jahr 2000 für 34 Milliarden Dollar an Vivendi verkauft hatte, bekleidete Bronfman jr. bis 2002 den Posten eines Vice Chairman des Unternehmens hinter dem damaligen Chairman & CEO Jean-Marie Messier.
Bronfman jr. war insgesamt 20 Jahre für Seagram und Vivendi tätig. Laut der in Manhattan eingereichten Klage habe Vivendi Bronfman jr. bei seinem Abschied zugesichert, für die Pensionsberechnung – neben den 20 regulären Jahren – zusätzlich 15 weitere Jahre anzuschreiben.
Offenbar hatte Vivendi aber die Überweisungen im vergangenen Jahr um rund 65 Prozent gekürzt und mittgeteilt, dass die 15 Extrajahre auf Grund eines Irrtums versehentlich in die Berechnung der Bezüge eingeflossen seien. Die zusätzlichen Arbeitsjahre seien in drei verschiedenen Verträgen explizit fixiert worden, ärgert sich dagegen Bronfman jr. und fordert nun über den Rechtsweg eine entsprechende Korrektur der Rentenzahlungen.






