Recorded & Publishing

Warner bietet 1,6 Milliarden für EMI Music, Universal steigt aus

Der Kreis der Kandidaten im Bieterwettstreit um EMI Music wird kleiner: Universal Music soll sich aus dem Rennen verabschiedet haben. Damit läuft die Übernahme des Plattenfirmenarms auf ein Duell zwischen Warner-Eigner Len Blavatnik und Ronald Perelman hinaus.

Der Kreis der Kandidaten im Bieterwettstreit um EMI Music wird kleiner: Die Vivendi-Musiktochter Universal Music soll sich aus dem Rennen um den britischen Musikmajor verabschiedet haben. Nach Informationen des „Wall Street Journal“ und der Nachrichtenagentur „Reuters“ ließen vor allem mögliche Belastungen aus dem EMI-eigenen Rentenfonds das Interesse von Universal schwinden. Beide Seiten hätten sich nicht auf eine Bewertung dieser Risiken einigen können, heißt es beim „Wall Street Journal“. Zudem hätte sich der Weltmarktführer im Musikgeschäft bei der Übernahme eines großen Mitbewerbers vermutlich mit kartellrechtlichen Fragen auseinandersetzen müssen.

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