Die Warner Music Group will ihre Katalogabteilung wieder zurück zu den Ursprüngen führen. Deshalb wird aus Warner Strategic Marketing (WSM) künftig Rhino Entertainment. Der neue alte Name soll mehr Strahlkraft ausüben – intern und extern. WSM sei im Jahr 2001 als kombinierte Einheit für Katalogvermarktung, Soundtracks, Lizenzgeschäfte, Compilations-Projekte und TV-Marketing ins Leben gerufen worden, so Label-President Scott Pascucci. Doch dieser Name habe – obwohl das von Warner einst aufgekaufte Traditionskataloglabel Rhino immer Teil der Abteilung war – keinen besonderen Klang gehabt.
„Innerhalb der Branche und auch außerhalb weiß man, was Rhino ist“, so Pascucci. „Es ist eine starke Marke und vor allem eine Gemeinschaft von Profis, die eine Leidenschaft für großartige Musik teilen.“ Das Label Rhino verkörpere eine Persönlichkeit, der der Begriff WSM nie gerecht wurde. „Ich war stolz, bei WSM gearbeitet zu haben“, so Pascucci, „aber lieber noch arbeite ich für Rhino.“ Inwieweit diese firmenpolitische Entscheidung auch für die deutsche Warner-Niederlassung greift, ist derzeit nicht bekannt.





