Die chinesische Zweigstelle von Warner Music in Hongkong hat einen Urheberrechtsprozess im Reich der Mitte für sich entschieden. Die Karaokefirma Haoledi Music Entertainment darf künftig kein Warner-Repertoire mehr in ihren Mitsingkneipen verwenden. Der Volksgerichtshof im südchinesischen Kunming hat Haoledi für schuldig im Sinne der Anklage befunden. Die Firma hat in den von ihr landesweit betriebenen Karaoke-Etablissements Musikvideos aus Warner-Beständen abgespielt, ohne dafür die nötigen Lizenzen zu haben.
Neben dem Spielverbot muss Haoledi auch 12.000 chinesische Renmimbi Yuan (1240 Euro) Schadensersatz bezahlen. Ein weiteres Verfahren in Peking läuft noch, Warner hat dort gegen die in Taiwan ansässige Karaokefirma Partyworld Klage eingereicht.





