Wie schon im Mai sammelte Warner Music nach Auswertung des Bundesverbands der Phonographischen Wirtschaft im Juni mit fünf Auszeichnungen erneut die meisten Edelmetalle. Dabei profitierte das Unternehmen neben einem Fünffach-Gold mit „Meteora“ von Linkin Park vor allem von älteren Dauerbrennern: So holten die Red Hot Chili Peppers mit „Blood Sugar Sex Magic“ mit nun mehr als 500.000 verkauften Exemplaren nach alten Regeln das erste Platin; zudem gab es gleich dreimal für mehr als 750.000 abgesetzte Tonträger das dritte Gold für drei Alben der Formation ZZ Top, nämlich „Afterburner“, „Eliminator“ und „Greatest Hits“.
Außerdem stark vertreten: die drei deutschen Sängerinnen Andrea Berg (Dreifach-Gold für „Splitternackt“), Annett Louisan (Platin für „Unausgesprochen“) und Diana Sorbello, die zusammen mit da music die Single „Wir schwenken die Fahnen (Schwarz, Rot, Gold)“ und damit ein Lied zur Lage der Nation vergoldete. Ebenfalls außergewöhnlich: das Unternehmen Depesche sammelte Gold für zwei „Diddl“-Produkte.
In der Firmenwertung bringt es Sony BMG auf zwei Edelmetalle und das Sony-BMG-Vertriebslabel 105 Music auf ein weiteres. Katie Melua verhilft rough trade Distribution zu zwei Auszeichnungen, und Universal Music kommt auf einen Gold-Award. Bei den DVDs sammelt Warner Music noch einmal Gold ein, und zwei Jazz-Awards für BHM Productions runden die Edelmetallbörse ab.






