Im Streit zwischen GEMA und IFPI um die Senkung der Urheberlizenzen bei Tonträgeren hat sich nun auch der VUT (Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikproduzenten und Musikverlage) zu Wort gemeldet. Dabei schlägt sich die Organisation, in der 800 kleine und mittlere Unternehmen vertreten sind, auf die Seite der Autoren. Wie der VUT erklärte, wolle er sich nicht an der Kampagne der Plattenindustrie beteiligen und den bisher geltenden Vertrag mit der GEMA sachgerecht fortschreiben und kontinuierlich weiterentwickeln. So hält der Verband die Höhe der GEMA-Tonträgerlizenzen von 9,009 Prozent für adäquat, auch wenn die Abrechnungspraxis steter Aktualisierungen bedürfe. Seine Herangehensweise sieht der Verbandsvorstand um Peter James als „Konsequenz und Ausdruck der partnerschaftlichen Geschäftsphilosophie der Independents“, die sich als „umfassende Verstärker der Kreativen (Autoren, Interpreten und Producer)“ verstehen. Zudem näherten sich Plattenfirmen und Verlage bei ihrer Entwicklung zu Rechteverwaltern immer mehr an. So gründeten auch VUT-Mitglieder immer mehr eigene Verlage. Der VUT, der korporatives und außerordentliches IFPI-Mitglied ist, hält deshalb in diesem Fall den von der IFPI eingeschlagenen Weg für nicht zweckmäßig für Indies. Er hoffe aber sehr, dass die Konfliktparteien zu einer raschen Einigung finden.
VUT distanziert sich von IFPI-Forderung
Im Streit zwischen GEMA und IFPI um die Senkung der Urheberlizenzen bei Tonträgeren meldet sich nun auch der VUT zu Wort.






