Die Abteilung VUT-Digital des deutschen Verbands unabhängiger Tonträgerunternehmen kann acht Monate nach ihrer Gründung Rahmenverträge mit vier Downloadhändlern vorweisen. Seinen mehr als 1000 Mitgliedsfirmen kann der VUT daher nun Musterverträge mit Napster, eMusic, Akuma und Beatport anbieten. eMusic, der US-Downloadspezialist für Indie-Repertoire, plant seinen Markteintritt in Deutschland bis Ende März. Akuma.de soll als Tochter der H² media factory GmbH (netzwelt.de) ebenfalls im ersten Quartal den Betrieb aufnehmen. eMusic, Akuma und Beatport verkaufen Downloads im DRM-freien MP3-Format, Napster setzt indes auf das kopiergeschützte Microsoft-Format Windows Media.
Der Indieverband betont jedoch im Zusammenhang mit den Rahmenverträgen, dass man mit diesen kollektiv verhandelten Deals keineswegs in Konkurrenz zu Digitalvertriebsdienstleistern oder Content-Aggregatoren treten will. Vielmehr wolle man denjenigen Labels beim Erschließen des Downloadmarktes helfen, die sich selbst um den digitalen Vertrieb und das Handelsmarketing ihres Repertoires kümmern. Wie z.B. !K7 Records: „VUT-Digital ist für uns eine willkommene Möglichkeit, unser Onlinegeschäft schnell und effizient voranzutreiben und uns optimal im Markt zu positionieren“, erklärt Geschäftsführer Horst Weidenmüller. Neben den ersten vier Abkommen will sich der VUT-Digital noch im ersten Quartal mit zehn weiteren nationalen und internationalen Anbietern handelseinig werden.





