Vivendi Universal (VU) kann durch einen indirekten Steuererlass in den nächsten fünf bis sieben Jahren rund 3,8 Mrd. Euro einsparen. Der Konzern darf künftig Tochtergesellschaften auf Konzernebene mitkonsolidieren, an denen er mindestens eine 50-prozentige Beteiligung hält. Dafür sicherte die Konzernmutter von Universal Music dem französischen Staat zu, gut 2000 neue Stellen in strukturschwachen Regionen zu schaffen. Aufgrund der nach langen Verhandlungen erreichten Vereinbarung mit dem französischen Finanzministerium darf VU elf Mrd. Euro an Verlusten aus den Jahren 2000 bis 2003 abschreiben und dadurch schon in diesem Jahr die Bilanz um rund 500 Mio. Euro aufbessern. Im Gegenzug rang Finanzminister Nicolas Sarkozy VU die Verpflichtung zur Schaffung neuer Arbeitsplätze ab. Der Konzern wird demnächst zwei neue Call Center mit je 300 Angestellten eröffnen, eines in Douai, das andere in Belfort. Zudem will VU fünf Jahre lang je fünf Mio. Euro in Arbeitsbeschaffungsprogramme der Regierung investieren. Damit entstehen in Gegenden mit hoher Arbeitslosigkeit weitere 1500 neue Jobs.
VU spart dank Ministererlass 3,8 Mrd. Euro
Vivendi Universal kann durch einen indirekten Steuererlass in den nächsten fünf bis sieben Jahren rund 3,8 Mrd. Euro einsparen. Dafür sicherte die Konzernmutter von Universal Music dem französischen Staat zu, gut 2000 neue Stellen in strukturschwachen Regionen zu schaffen.





