Recorded & Publishing

VU legt im Mediengeschäft um neun Prozent zu

Vivendi Universal (VU) gab heute seine Jahresergebnisse für 2001 bekannt. Demnach erzielte der Konzern im Geschäftsbereich Medien & Kommunikation ein Plus von neun Prozent beim Pro-Forma-Gewinn.

Vivendi Universal (VU) gab heute seine Jahresergebnisse für 2001 bekannt. Demnach erzielte der Konzern im Geschäftsbereich Medien & Kommunikation ein Plus von neun Prozent beim Pro-Forma-Gewinn. 28,944 Milliarden Euro bis zum 31. Dezember 2001 stehen 26,496 Milliarden Euro im Jahr 2000 gegenüber. Die Steigerung resultiert vornehmlich aus den Abteilungen Telecoms und Internet. Das Musikgeschäft büßte nämlich um ein Prozent auf nun 6,56 Milliarden Euro (2000: 6,611 Milliarden Euro) ein. Allerdings führt VU den Rückgang auf die schlechten Ergebnisse in Lateinamerika (minus 20 Prozent) und den stagnierenden Markt in den USA zurück. Im europäischen Musikgeschäft liegt VU mit drei Prozent im Plus und das Musikverlagsgeschäft konnte sogar um fünf Prozent zulegen. Damit stabilisierte sich auch der weltweite Marktanteil der Universal Music Group (UMG), der laut Pressemitteilung bei weltweit 20 Prozent liegt. In den USA kommt jede vierte verkaufte CD von der UMG, in Frankreich gar jede dritte. Jean-Marie Messier, Chairman & CEO bei VU, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. Organisches Wachstum sei die Stärke seines Unternehmens. Auch im laufenden Jahr will sich der Konzern ohne Zukäufe um zehn Prozent steigern, so Messier.