Dadurch können Fans Musik entdecken, kaufen und herunterladen, ohne SoundCloud zu verlassen, während Artists eine weitere Möglichkeit erhalten, mit ihrer bereits aufgebauten Community Einnahmen zu erzielen. SoundCloud betont, dass die Plattform keine Provision auf die Käufe erhebt- Kreative erhalten die Einnahmen aus jedem Verkauf abzüglich anfallender Gebühren und Steuern.
„Artists und Fans haben uns bereits signalisiert, dass dieser Bedarf besteht“, teilt das Unternehmen mit und verweist darauf, dass mehr als 250.000 Acts über 2,4 Millionen Titel mit externen Musikplattformen verknüpft haben. Zudem leite SoundCloud jährlich mehr als eine halbe Million Nutzeranfragen an externe Anbieter weiter, wo dann die gewünschte Musik erworben werden kann.
„Unsere eigenen Untersuchungen zeigen, dass 28 Prozent der befragten Acts bereits herunterladbare Musik verkaufen oder dies planen – jeweils 14 Prozent in beiden Gruppen. Der direkte Musikkauf bietet Kreativen eine weitere Möglichkeit, auf diesen bestehenden Beziehungen aufzubauen, und gibt Fans zugleich eine sinnvollere Art, die Musik und Artists zu unterstützen, die ihnen am Herzen liegen“, führt SoundCloud aus.
Diese Möglichkeit gewinne zunehmend an Bedeutung. „Unsere Untersuchungen zeigen, dass Superfans bis zu fünfmal mehr für Musik und Künstler ausgeben können als Gelegenheitshörer. Dies unterstreicht, wie wertvoll es ist, den engagiertesten Fans eines Künstlers mehr Möglichkeiten zur Teilhabe zu bieten“, so SoundCloud weiter.
Eliah Seton, CEO SoundCloud, erläutert: „Künstler sollten ihr Publikum an einem einzigen Ort, auf einer einzigen Plattform aufbauen können. SoundCloud war schon immer der Ort, an dem Künstler ihre ersten Fans finden und echte Communities aufbauen. Wir integrieren weiterhin mehr von dem, was sie für ihre Karriereentwicklung benötigen, in dieses Erlebnis und ermöglichen es Fans gleichzeitig, die Musik, die sie lieben, direkt zu unterstützen.“
Der direkte Musikkauf sei zudem Teil der Weiterentwicklung von SoundCloud – weg vom reinen Hochladen, Entdecken und Streamen hin zu einer umfassenderen Plattform für unabhängige Artists, die bereits vor der Einführung des neuen Angebots unter anderem über „Fan-Powered Royalties“, „Fan Support“, On-Demand-Vinyl und Ticketverkäufe Einnahmen erzielen konnten. Die Einführung des direkten Musikkaufs verlagere einen weiteren Aspekt der Künstlerlaufbahn direkt auf SoundCloud.






