Der Gewinn für das Geschäftsjahr 2025 fällt jedoch nach 9,77 Millionen auf 7,72 Millionen Pfund. Das operative Gesamtergebnis sank derweil um 22,3 Prozent auf Millionen Pfund. Zugleich wuchs die Belegschaft: Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl in der gesamten Beggars-Gruppe stieg von 169 auf 197. Die Labels der Beggars Group veröffentlichten 2025 insgesamt 30 neue Alben, 2024 waren es 32. Zu den erfolgreichsten Alben im aktuellen Berichtszeitraum zählten Titel von Pulp, FKA Twigs, David Byrne, Big Thief und Jim Legxacy (XL).
„Wir setzen weiterhin vor allem auf Investitionen in originelle neue Musik“, heißt es in dem Finanzbericht. „In einer Welt, die mit Musik überflutet wird, veröffentlichen wir bewusst nur eine sehr geringe Anzahl von Alben pro Jahr und widmen ihnen die volle Aufmerksamkeit unserer weltweit 250 Mitarbeiter.“ Das Unternehmen bekräftigt zudem sein Bekenntnis zu unabhängigen Vertriebswegen.
2025 hat die Beggars Group keine Dividende ausgeschüttet, während im Jahr 2024 noch fünf Millionen Pfund an die Aktionäre ausgezahlt wurden. Im Bereich Nachhaltigkeit meldete Beggars Gesamtemissionen von 44,65 Tonnen CO2-Äquivalent; dies entspricht einem Rückgang von rund 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr, den das Unternehmen auf die Dekarbonisierung des Stromnetzes sowie auf Effizienzsteigerungen am Hauptsitz in der Alma Road zurückführte.
Das Unternehmen hat sich der UN-Kampagne „Race to Zero“ angeschlossen und sich verpflichtet, die Emissionen bis 2030 um 50 Prozent zu senken. „Im Berichtszeitraum unterstützte Beggars weiterhin den strategischen Klimafonds Murmur, der dazu beitragen soll, den Musiksektor auf ein kohlenstoffarmes Zukunftsmodell umzustellen. „Die in diesem Zeitraum gesammelten Mittel fließen in Projekte, die eine Dekarbonisierung der Lieferkette für die Vinylproduktion ermöglichen – ein entscheidender Schritt zur Erfüllung unserer ‚Race to Zero‘-Verpflichtungen“, heißt es aus London.
Der Bericht weist auch auf den anhaltenden Inflationsdruck auf Lieferketten- und Gemeinkosten sowie auf die fortbestehende Ungewissheit hinsichtlich der künftigen Entwicklung von Inflation und Zinssätzen in den USA und Großbritannien und deren Auswirkungen auf die Wechselkurse hin. Man arbeite weiterhin mit der britischen Regierung zusammen, „um den Wert des bedeutenden britischen Erbes an kulturellen geistigen Eigentumsrechten zu schützen und zu wahren“.






