Der VPRT sieht keinen Grund für eine Quotendiskussion mit den privaten Hörfunkanbietern: „Der VPRT ist gegen jede Art von Quote im Radio“, erklärt Vizepräsident Hans-Jürgen Kratz. „Wenn es seitens der Musikindustrie ein qualitativ besseres Angebot an Newcomern und deutschsprachiger Musik geben würde, würde auch der Radioanteil der deutschsprachigen Produktionen steigen.“ Laut Verbandsangaben liegt der Anteil aktueller Musiktitel im privaten Rundfunk bereits heute zwischen 30 und 40 Prozent, die Hälfte davon sei deutschsprachig. Kratz ergänzt: „Sollte es für den deutschen Hörfunk eine gesetzlich geregelte Radioquote geben, so werden wir mit der gleichen Argumentation eine gesetzliche Regelung fordern, nach der die Musikindustrie gezwungen wird, einen analogen Prozentsatz ihrer gesamten Marketingbudgets in Hörfunkwerbung zu stecken.“ Die im VPRT organisierten Hörfunkstationen müssten für rund zwei Millionen Euro pro Jahr und Sender Urheber- und Leistungsschutzrechte bei den Verwertungsgesellschaften erwerben, würden aber gleichzeitig aber eine quasi kostenlose Promotion-Plattform für die Musikindustrie bieten.
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